Turnhallen werden für 5.9 Millionen renoviert

Die Turnhallen A und B der Kantonsschule Rychenberg werden saniert. Der Regierungsrat hat hierfür einen Kredit von 5,875 Millionen Franken bewilligt. Die Erneuerung der Turnhallen ist die letzte Etappe der Gesamtrenovation der in den 70er Jahren erstellten Rychenberg-Gebäude. Das Hauptgebäude, der Geografietrakt und die Aula sind bereits renoviert worden. «Diese Hallen hätten schon längst saniert werden müssen», erklärt Jürg Muraro, Rektor des Rychenbergs. Das Dach der 1963 gebauten Turnhallen ist nicht mehr wasserdicht, und die Isolation mangelhaft. Im Zuge der Bauarbeiten werden die Garderobengrössen und die Duschanlagen auf die «Normgrösse» ausgebaut, wie es in einer Mitteilung des Regierungsrates heisst. Zudem wird die Gebäudetechnik erneuert und auch die Sichtbetonfassaden saniert. Das Relief an der Westfassade wird neu erstellt.

Die Planung der Sanierung werde sofort gestartet, erklärt Rolf Siegrist, Leiter der Stabsabteilung im Mittelschul- und Berufsbildungsamt. Baubeginn sei im nächsten Jahr, die Arbeiten dauerten bis ins Jahr 2008. Sobald die Sanierung der Turnhallen abgeschlossen ist, werden auch die «ewigen Provisorien» verschwinden, die an die Oststrasse angrenzen. Damit während der Bauarbeiten an den Hallen A und B kein Engpass bei den Turnhallen entsteht, muss mit dem Abbruch der Provisorien aber noch zugewartet werden.

Die neue Dreifachturnhalle, die zurzeit an der Kantonsschule gebaut wird, soll gemäss der Planung des Hochbauamtes im Februar 2007 bezogen werden, so Muraro. (bee - Marius Beerli)