Herzblut 07

Ausgezeichnete Maturitätsarbeiten der Zürcher Mittelschulen 2007

Unter dem Titel „Herzblut 07“ werden gegenwärtig herausragende Maturitätsarbeiten des Kantons im Stadthaus Zürich ausgestellt. Am Mittwochabend wurden alle Verfasserinnen und Verfasser ausgezeichnet und eine prominente Jury vergab 5 Spezialpreise. „Schweizer Jugend forscht“ zeigte sich von den Arbeiten ebenfalls beeindruckt.

Vom 29. Mai - 15. Juni 2007 wird im Stadthaus Zürich zum sechsten Mal die Ausstellung ausgezeichneter Maturitätsarbeiten gezeigt. Ausgestellt sind 50 von rund 2500 Maturitätsarbeiten, die im Herbstsemester 2006/2007 an Zürcher Mittelschulen verfasst wurden.

Die Ausstellung bietet eine faszinierende Themenvielfalt und verdeutlicht, wie viel ausserordentliches Engagement, grosse Sorgfalt, Originalität und vor allem Herzblut in den Arbeiten steckt.

Mit der Maturitätsarbeit werden die Schülerinnen und Schüler auf die Anforderungen der Hochschule und des Berufslebens vorbereitet. Dies bedeutet nicht nur die Fähigkeit zu exaktem wissenschaftlichen Arbeiten, sondern auch die Entfaltung künstlerischer Kreativität, das produktive Umgehen mit den eigenen Stärken und Schwächen, die Freude am selbständigen, projektorientierten Arbeiten und die Bereitschaft zu Selbstreflexion und Selbstkritik.

Die Prämierung der ausgestellten Arbeiten am Festakt vom Mittwoch, 30. Mai 2007, um 18.30 Uhr, war für die Schülerinnen und Schüler ein besonderer Moment. Nach dem musikalischen Auftakt, einer Eigenkomposition aus der Maturitätsarbeit „Resolution for Jazz Musicians“ von Alessandro Hug, wies Jean-Pierre Hoby, Direktor für Kulturförderung der Stadt Zürich, auf die Lebensreife hin, die aus den Arbeiten spricht. Nach dem Grusswort von Prof. Dr. Jürgen Oelkers, Professor für allgemeine Pädagogik an der Universität Zürich und Mitglied des Zürcher Bildungsrats, war es an der prominenten Jury, neben Anerkennungen für alle ausgestellten Arbeiten, die fünf Hauptpreise bekannt zu geben. Mit dem Sonderpreis der Jury ausgezeichnet wurden folgende Arbeiten:

Pascal Bosshard aus Stäfa: The time rolls - Bau einer Kugelbahnuhr

Am Realgymnasium Rämibühl betreut von Arno Gross (Physik).

Eveline Braun aus Hinteregg: Ein wenig Eis, Grossvater, ist das alles?

Am Mathematisch-Naturwissenschaftlichen Gymnasium Rämibühl betreut von Albert Siegenthaler (Geografie).

Yulia Degonda aus Wolfhausen und Stefanie Inhelder aus Uerikon: Pflegefamilienorganisation für Waisenkinder - Eine Machbarkeitsstudie in Tansania

An der Kantonsschule Zürcher Oberland betreut von Daniel Wiedenkeller (Geschichte) und an der Kantonsschule Hottingen betreut von Barbara Ingold (Deutsch).

Marlene Deuber aus Thalwil: Why? Justify – ein Spiel zum interreligiösen Dialog

An der Kantonsschule Küsnacht betreut von Hans Schmidt (Religion).

Silvan Rosser aus Zürich: Auswirkungen der Klimaerwärmung auf die Nordatlantische Oszillation

An der Kantonsschule Hottingen betreut von Dr. Peter Stalder (Geografie).